Folge 62 – Matthias Weisenhorn war seit 1992 im Volksschulamt Zürich tätig und leitete ab 2003 die Abteilung Lehrpersonal. Kurz vor seiner Pensionierung blickt er mit Sammy Frey auf drei Jahrzehnte Schulreformen zurück. Vom Beamtenstatus, der Einführung von Schulleitungen bishin zum neuen Berufsauftrag.
«Reformen und Neuerungen verunsichern und bewegen die Gemüter. Das muss man etwas aushalten. Aber die meisten Änderungen sind schon nach kurzer Zeit nicht mehr wegzudenken.»
Weisenhorn spricht offen über den Wandel von Volkswahl zu Anstellungsverhältnis, die Einführung von Schulleitungen, die Chancen des neuen Berufsauftrags und die Frage, wie viel Teilzeit die Volksschule verträgt. Sein Fazit: Reformen brauchen Zeit – aber Stillstand ist keine Option, denn die Gesellschaft verändert sich.
Mehr Infos https://www.swissinfo.ch/ger/bildung/zuercher-volksschulgesetz-weckt-nationales-interesse/3033248
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Produktion: Simon Berginz, Ellie Media